Ayurveda im täglichen Leben | Ayurveda-United.de
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Ayurveda im täglichen Leben

Um die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha in einem Zustand des gesunden Gleichgewichts, sowie Verdauung und Stoffwechsel (Agni) in korrekter Abfolge zu halten, empfiehlt man im Ayurveda bestimmte Tagesabläufe, das sogenannte Dinacharya ( dina – Tag, acharya –Verhalten). Diese  Phasen des Tages werden wiederum von der Individualität Ihrer persönlichen Doshaverteilung (Prakriti) beeinflusst:

Dinacharya – der geregelte Tagesablauf nach Ayurveda

Das morgendliche Aufstehen

Da unsere biologischen Uhren durch das Auf- und Untergehen der Sonne beeinflusst werden, ist es ideal, bei Sonnenaufgang, in perfekter Synchronisation mit den natürlichen Rhythmen der Natur aufzustehen. Diese Zeit gilt als ideale Zeit, da die Körperzellen von der sich neu aufbauenden, sanften Energie der Sonne aufladen können und man so frisch gewappnet den Tag beginnen kann. Als ideale Aufwachzeit gilt daher der Zeitpunkt zwischen sechs und zehn Uhr morgens, da hier die stabilisierende, stake, geerdete Kapha-Energie vorherrscht und unseren gesamten Tag prägt.

Wie in vielen spirituellen Schulen empfiehlt auch der Ayurveda das Trinken eines Glases lauwarmen Wassers, um alle über Nacht angesammelten Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen. Danach sollte vorzugsweise meditiert oder die aus dem Yoga stammende Asanafolge „der Sonnengruß“ praktiziert werden, um gesammelt und entspannt den Tag zu beginnen.

Gestressten Berufstätigen, die ständig das Empfinden haben, zu wenig Zeit für die Meditation zu haben sei gesagt, dass bei der hocheffektiven Praxis der Transzendentalen Meditation (TM) 20 Minuten morgens und abends vollkommen ausreichen. Ich empfehle jedem Menschen, diese Disziplin testweise 14 Tage aufzubringen, denn wer einmal damit begonnen hat, wird wunderbare Veränderungen wahrnehmen, die sich positiv auf alle Alltagssituationen auswirken – geschäftlich wie sozial.

 

Stuhlgang oder „wann das stille Örtchen aufsuchen“

Der letzte Teil der Nacht, von zwei bis sechs Uhr, wird von dem Luftelement Vata beeinflusst. Vata ist für die Ausscheidungsprozesse in dieser Zeitspanne verantwortlich, denn die Dämmerung des neu anbrechenden Tages gilt als die beste Zeit um den physikalischen Abfall des Körpers zu beseitigen. Ein regelmäßiger, gesunder Ablauf dieser Prozesse entfernt ebenfalls Kapha-Energie und hiermit verbundene Stoffwechselschlacken- und Gifte, die sich über Nacht angesammelt haben.

Idealerweise sollte ein oder zwei Mal täglich Stuhlgang erfolgen – vorzugsweise nicht direkt nach einer Mahlzeit. Man sollte jeden Morgen den Stuhl bezüglich Konsistenz und eventueller Störungen untersuchen, um sofort entsprechende Maßnahmen zur Regulation einzuleiten.

Eine gesunde, regelmäßige Verdauung gilt als perfekter Unterbau für Gesundheit , Ausgeglichenheit sowie der natürlichen Regulation von Trieben wie Hunger, Durst, Schlaf, Sex, Niesen, Gähnen etc.

 

Sauberkeit und Hygiene

Das tägliche Reinigen des gesamten Körpers, der Augen, der Nase und des Mundes sowie aller übrigen Sinnesorgane ist essentiell. Neben dem Zähneputzen gilt das morgendliche Schaben der Zunge mit speziellen, ayurvedischen Geräten oder einem Silberlöffel als gesundheitsfördernd- und erhaltend, da hier über Nacht entstandene Toxine (Ama) in Form von Zahn- und Zungenbelägen entstanden sind.

Auch eine tägliche Nasenspülung mit warmem Wasser und Meersalz ist sehr zu empfehlen – vorzugsweise morgens und abends. In der Winterzeit kann die tägliche Nasenspülung am Abend die tagsüber eingeatmeten Erkältungsviren- und Bakterien beseitigen, die sich in den Nasenhärchen verfangen haben und dient somit der Prophylaxe.

Es sollten ausschließlich natürliche Produkte verwendet werden wie Pflanzenölseifen, Bio-Duschgele-, Shampoos und Zahnpasten. Das gleiche gilt für alle anderen Körperpflegeprodukte wie Lotionen, Parfums, Haarstylingprodukte. Konventionelle Produkte der Kosmetikindustrie belasten den Organismus und ebenfalls unsere Umwelt und das Grundwasser.

Körperübungen

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, den physischen Aspekt unserer Gesundheit zu fördern: entweder passiv mit Massagen oder aktiv mit Gymnastik und Yoga, um mit Hilfe von regelmäßiger Bewegung die Ausdauer und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten zu steigern. Der Stoffwechsel wird angeregt, Fett verbrannt, der Kreislauf und der gesamte Metabolismus gefördert.

Regelmäßige sportliche Betätigung kann Ängste und psychische Blockaden lösen ­–übermäßig praktiziert kann sie jedoch auch abhängig machen – es kommt auch hier wie immer auf das gesunde Maß unter spezieller Berücksichtigung der Doshatypen an.

Kapha-Menschen kann man anspruchsvolle, sportliche Herausforderungen zumuten, Pitta-Menschen bereits gemäßigte und Vata-Menschen eher geringe Mengen, da diese sehr leicht erschöpfen.

Vatatypen sollten ihre persönlichen, körperlichen Grenzen eher selten übertreten, da dies zu Erkrankungen führen kann. Während die Pitta- und Kaphatypen optimal für Leistungssportarten geeignet sind, ist für Vatatypen Yoga, aerobes Laufen, Spazierengehen und Schwimmen geeignet. Doch vor allem dem Pitta-Menschen sei Yoga wärmstens ans Herz gelegt, denn hier kann er in der Aktion Entspannung finden, ohne sich zu langweilen. Gerade körperlich anspruchsvolle Yogaformen wie Ashtanga-Yoga sind hier zu empfehlen.

 

Massage

Für alle Dosha-Typen ist die tägliche Selbstmassage mit Kräuterölen wichtig. Die Massage hält die Haut geschmeidig, gesund und glatt, reduziert Vata, fördert die Durchblutung, transportiert Stoffwechselrückstände, Schlacken und Toxine ab und entspannt den ganzen Körper.

Massieren Sie in Haarwuchsrichtung und verwenden Sie ausschließlich natürliche Öle, die ihr übermäßig vorhandenes Dosha ausgleicht. Massieren Sie mindestens ein Mal pro Woche ebenfalls Kopfhaut und Fußsohlen – falls es Ihren zeitlich möglich ist, natürlich am besten täglich.

 

Meditation

Meditation gilt als ideale Disziplinierung des Geistes, der Harmonisierung von Psyche und Körper, als perfekter Ausgleich zu unserem stressigen Alltag.

Vorzugsweise morgens direkt nach dem Bad oder der Dusche, abends am besten zwischen 18 und 20 Uhr, ebenfalls nach der Dusche oder einer kurzen Reinigung und noch vor einer Hauptmahlzeit – wobei man sich jedoch weder hungrig noch durstig in die Meditation begeben sollte.

Meditation gilt in allen spirituellen Schulen, so auch im Ayurveda als der Schlüssel zu Jugendlichkeit, Ausgeglichenheit, Langlebigkeit und Gesundheit. Während der Meditation am Morgen stärkt man sich für den bevorstehenden Tag und baut eine Art unsichtbaren Schild gegen destabilisierende Einflüsse der Umwelt auf – ganz gleich welcher Art.

 

Kleidung

Der Ayurveda empfiehlt helle und luftige Kleidung, die vorzugsweise aus Naturmaterialien hergestellt wurden. In kalten Wintern können jedoch auch Funktionsmaterialien verwendet werden. Tragen Sie Schuhe aus Naturmaterialien und beachten Sie, falls Sie Leder unbedingt tragen möchten, dass die in der konventionellen Lederschuhindustrie verwendeten Materialien teils toxisch belastet sind. Diese Problematik umschiffen Sie, indem Sie zertifizierte Bioqualität wählen. Meines Erachtens sollte man Leder aus Tierschutzaspekten meiden – das gleiche gilt für Accessoires wie Taschen oder Portemonnaies.

Straßenschuhe dürfen aus hygienischen Gründen niemals im Haus getragen werden, außerdem sollten Sie – wo immer sich die Gelegenheit bietet – barfuß oder in Socken aus Naturmaterialien laufen.

 

Berufliche Tätigkeit

Unsere Arbeitszeit nimmt mindestens ein Drittel unserer Lebenszeit ein – daher ist es essentiell, dass die Art der Arbeit dem Praktiti, also Ihrer individuellen Doshaverteilung entsprechen.

Vata-Menschen lieben alle Tätigkeiten, die herausfordernd und von hoher Energie sind. Doch sie müssen mit ihrem Energiehaushalt unbedingt vorsichtig umgehen, da sie sehr schnell erschöpfen. Um dem vorzubeugen, sollten sie entgegen ihrer Neigungen eher routinierte Tätigkeiten und Tagesabläufe wählen.

Die ideale Tätigkeit für Vatas kann daher jede sein, die jedoch unbedingt ihr Interesse und ihre kindliche Freude aufrechterhalten und dennoch mit routinierten Abläufen gekoppelt ist.

Außerdem müssen sie Luftzug und kühle, trockene Orte meiden wie ungekühlte Werkstätten oder Fabriken.

Sie brauchen am Nachmittag unbedingt eine kurze Pause um nicht zu erschöpfen – bereits eine viertel Stunde ist ausreichend.

Die Vatakonstitution braucht nach der Arbeit unbedingt ein beruhigendes, harmonisches Ambiente, wo Alltagsstress und Erschöpfungsprozesse ausgeglichen werden können. Daher trifft das Sprichwort „my home is my castle“ vor allem auf Vata-Menschen zu.

Pitta-Menschen sind praktisch veranlagt, sind gute Geschäftsführer aber nicht gerade originelle, kreative Denker. Sie sind von Natur aus eher aggressiv und können sich gut verkaufen. Sie sind kompetitiv und sehen daher jede Herausforderung als Wettbewerb, den es zu gewinnen gilt. Sie wollen immer im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen und bürden sich so viel Arbeit wie möglich auf, während sie ihrem Körper sehr viel abverlangen und daher eine perfektes Funktionieren desselben erwarten. Sie scheuen keinerlei Hindernisse und hassen Verzögerungen im Ablauf ihrer Projekte und müssen sehr diszipliniert darauf achten, Berufs- und Privatleben gut zu trennen.

Der Pitta-Mensch ist recht belastbar, taktet sehr hoch, ist leistungsfähig, verbrennt sich jedoch auch, wenn er jahrelang zu hoch dreht und sich ständig verausgabt. Pitta-Menschen gelten daher als perfekte Kandidaten für das Burn-Out-Syndrom oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Menschen dieses Konstitutionstypus müssen Tätigkeiten, die mit starker Hitze verbunden ist, dringend meiden – ebenfalls sollte der Konkurrenzdruck nicht zu groß sein, da sie aufgrund ihrer bereits erwähnten kompetitiven Persönlichkeitsstruktur immer die Ersten und Besten sein wollen und an diesem Anspruch zugrunde gehen können.

Der Kapha-Mensch besitzt eine angeborene Stabilität, Ausgeglichenheit und Ruhe, was ihn zu dem beliebtesten Vorgesetzten unter allen drei Dosha-Typen macht. Dieser Menschentyp sollte aufgrund seines eher trägen Gemüts darauf achten, dass er nicht allzu sehr in Routine verfällt und somit in stereotype Abläufe seines Arbeitslebens gerät. Kapha-Menschen bevorzugen eher Tätigkeiten, in denen Sie sich nicht sonderlich bewegen müssen – daher sollten sie einen körperlich aktiven Ausgleich in ihrer Freizeit zu etablieren und bewusst Tätigkeiten wählen, die Abwechslung bieten und sie herausfordern, auch wenn dies ihrer Gemütlichkeit eher widerstrebt. Am Morgen sollten sie eher langsam in den Tag starten – am besten mit leichter Gymnastik oder gemäßigtem Joggen.

Fast alle Menschen besitzen gemischte Doshas – daher gelten die oben angeführten Beschreibungen lediglich als Ansatz. Die Empfehlungen für einen Vata-Kapha-Konstituitonstypus setzt sich folglich aus der Beschreibung des Vata- und Kapha-Menschen zusammen.

Jedem Dosha werden bestimmte Tageszeiten zugeordnet. Theoretisch besteht die höchste Leistungsfähigkeit eines Menschen mit einem bestimmten Doshaschwerpunkt in der jeweilig zugehörigen Zeit. Die eines Vata-Menschen zum Beispiel zwischen vierzehn und achtzehn Uhr, eines Pittamenschen von 10 bis 14 Uhr und eines Kaphamenschen von sechs bis 10 Uhr.

Folglich ist ein Mensch, der überwiegend Vata-Eigenschaften besitzt, am effektivsten und aktivsten während der Zeit von vierzehn bis achtzehn Uhr.

 

Partnerwahl

Im Ayurveda empfiehlt man, einen Partner zu wählen, der eine ähnliche Typologie wie man selbst aufweist, da in diesem Falle die mentalen Prozesse, Lebensanschauungen und sexuellen Neigungen eher übereinstimmen – doch andererseits werden mit großer Wahrscheinlichkeit auch die gleichen Schwächen und Mängel beim Partner zu finden sein, was wiederum Ungleichgewicht erzeugt.

Daher gilt es, dass sich Partner zusammentun, die sich inspirieren, stimulieren und sich gegenseitig im Rahmen ihrer individuellen Entwicklung unterstützen.

Zwei Vata-Menschen schwingen sicher ähnlich, inspirieren sich, können nächtelang diskutieren und Luftschlösser bauen – doch erschöpfen und zersplittern sie auch schneller gegenseitig ihre Energien.

Zwei Kapha-Menschen ergeben sicher ein harmonisches Paar, werden sich jedoch eher bezüglich ihrer Lethargie fördern, als es ein Pitta-Partner bewirken würde.

Schlaf

Der Schlaf fördert auf natürliche Weise das persönliche Wachstum. Er erzeugt ein Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht, Spannung und Entspannung. Er bewirkt geistige Entspannung und Regeneration. Die beste Zeit für den Schlaf ist die Nacht. Es wird empfohlen, dass ausschließlich sehr junge, sehr alte, schwache, kranke, erschöpfte oder traumatisierte Menschen am Tag schlafen sollten. Gesunde Menschen hingegen dürfen sogenannte „Nickerchen“ halten, die eine Dauer von 15 Minuten nicht überschreiten sollten. Es muss vermieden werden, kurz vor dem Schlafengehen eine schwere Mahlzeit zu sich zu nehmen, da sich dies negativ auf die Tiefe des Schlafes, die Erholung auswirkt und Gifte aufgrund von behinderten Verdauungsprozessen erzeugt. Auf der rechten Seite liegend unterstützt man den Prozess der Entspannung und der spirituellen Entwicklung, da es sich um die sogenannte „Mondseite“ handelt. Auf der linken Seite liegend unterstützt man den Verdauungsvorgang und erhöht das persönliche Interesse an Sex, kulinarischen Genüssen und Schlaf. Das Schlafen auf dem Rücken oder auf dem Bauch fördert laut Ayurveda diverse Erkrankungen.

Den intensivsten, erholsamsten Schlaf soll man erzielen, indem man mit dem Scheitel in Richtung Osten und den Füßen in Richtung Westen ausgerichtet ist.

Kurz vor dem Schlafengehen sollte man kurz die Hände, Füße und das Gesicht mit warmem Wasser waschen, um das Einschlafen und die Tiefe des Schlafes zu verbessern.

Das Bett sollte ein Ort des Schlafes und der Entspannung sein – der Ayurveda empfiehlt daher, im Bett keine Tätigkeiten wie Fernsehen, Lesen, Arbeiten am Computer zu praktizieren. Mindestens 6 bis 8 Stunden täglicher Schlaf sind wichtig, um vollkommen zu regenerieren.

Unser Gehirn benötigt den Schlaf, um die am Tage unverarbeiteten Erlebnisse, Gedanke und Eindrücke zu bearbeiten und zu verarbeiten. Wir erinnern uns nicht an all unsere Träume, doch der Prozess des Schlafes und des ungestörten Traumlebens ist für die Gesunderhaltung unserer Psyche essentiell, da währenddessen Stress, Ängste und Druck abgebaut werden, ohne dass wir aktiv und bewusst beteiligt werden.

Diese geistige Entlastung schenkt uns Entspannung, Ruhe, körperliche und seelische Regeneration und schließlich jene Stabilität und Kraft, die wir für den bevorstehenden Tag benötigen.

Neben der Länge und Qualität des Schlafes ist im Ayurveda ebenfalls der Zeitpunkt des Einschlafens ein wichtiger Aspekt. Die Zeitspanne von 18 bis 22 Uhr gilt als Kapha-Zeit ist und daher als optimal. Die Qualität, die zum Zeitpunkt des Einschlafens herrscht, beeinflusst den gesamten Schlaf der folgenden Stunden. Wer vor 22 Uhr einschläft, begibt sich mit der Energie von Kapha in die Nacht, die folglich von ruhiger Kraft, Tiefe, Besonnenheit und Frieden geprägt wird.

Wer hingegen nach 22 Uhr in der sogenannten Pittazeit einschläft, prägt die gesamte Schlafphase mit einer Qualität von feurigen, hitzigen, aktiven, eher unruhigen Energien und wird bei weitem nicht so ruhig schlafen wie in der zuvor beschriebenen Kaphazeit. Der “mentale Entschlackungsprozess” wird während des Schlafes nicht effektiv durchgeführt, da er durch zu hitzige Impulse empfindlich gestört wird. Die Folge ist ein unruhiger Schlaf – man wälzt und bewegt sich häufig und träumt schlecht.

Die Vatazeit beginnt ab 2 Uhr nachts. Wer erst um diese Zeit einschläft wird sich am nächsten Morgen erschöpft, matt, bleiern und unausgeruht fühlen. Die Vataenergie bewirkt, dass der Schlaf flach und leicht zu stören ist. Der Erholungseffekt ist selbst nach acht Stunden Schlaf nicht sehr hoch, denn man wacht in der Kaphazeit auf, die sich von sechs bis zehn Uhr morgens morgens erstreckt und fühlt sich daher verschlackt, müde, bleiern und unausgeruht.

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