Ayurveda-United.de | Empfehlungen für Kapha-Dosha
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Empfehlungen für Kapha-Dosha

Für Kapha-Menschen ist es essentiell wichtig, aktiv zu sein. Kapha-Typen neigen grundsätzlich dazu eher träge zu sein, was zu Übergewicht und Depressionen führen kann. Daher gilt es, sich selbst zu disziplinieren und körperlich wie auch mental in Bewegung zu bleiben.

Bleiben Sie offen für Veränderungen, wagen Sie Neues und bleiben Sie vor allem körperlich aktiv. Wählen Sie Lebensmittel, die leicht verdaulich, warm und gut gewürzt sind.

Ein aus frischem Ingwer mit Zitrone zubereiteter Tee gilt als perfektes Getränk für Kapha-Menschen. Vermeiden Sie schweres, fettiges, zuckerhaltiges Essen, da dies zu schwer verdaubar für Sie ist. Verwenden Sie stattdessen Gewürze wie Pfeffer, Ingwer, Kreuzkümmel und Chili.

Menschen mit einem zu starker Kapha-Konstitution neigen im Gegensatz zu Pitta und Vata eher zu Trägheit, Faulheit, Depressionen. Daher ist es äußerst wichtig, sich täglich sportlich zu betätigen und generell aktiv zu sein. Es gilt, “das Haus zu verlassen” – neue Herausforderungen wagen und neue Erfahrungen zu machen, was einem zur Gemütlichkeit und Routine neigenden starken Kapha gar nicht gefällt. BEWEGUNG IST FÜR KAPHA ESSENTIELL! Vor allem um ein Normalgewicht, den robusten Körperbau und die Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Es sollte ein dynamisches Training bevorzugt werden um den Stoffwechsel anzuregen und den Geist von Verhaftungen zu befreien. Dennoch sollte der Körper nicht überfordert werden – das gilt vor allem für Knochen, Sehnen und Bänder. Schlackenreduzierende Maßnahmen wie Udvatrana, Pulver- oder Seidenhandschuhmassagen bewirken einen erhöhten Effekt der Gewichtsreduktion.

Grundsätzlich neigen Kapha-Menschen zu Übergewicht, wobei der gesunde Kapha-Konstitutionstyp niemals übergewichtig ist, auch wenn sein Body-Mass-Index eher hoch liegt.

Wählen Sie ausschließlich frische, lebendige Kost die leicht, warm und würzig ist – was im Gegensatz zu Pitta auch sehr scharf sein darf, da scharfe Gewürze eine Übermaß an Kapha ausgleichen. Grüner Tee oder Kräutertee mit getrocknetem Ingwer, Pfeffer und Zitrone sind für Kaphas ein sehr guter Starter für den Tag. Raffinierte Zucker sowie schwere, fettige Nahrung wie Bratkartoffeln, Frittiertes, fettes Fleisch sollten dringend vermieden werden. Essen Sie hingegen viel dunkelgrüne, eher bittere Gemüse und Salate, Gewürze wie Pfeffer, Ingwer, Kreuzkümmel und Chili.

Kapha-Störungen
Kapha-Störungen entstehen in der Regel durch übermäßige Trägheit, Bewegungsmangel, einem Mangel an Lebensinhalten -und Lebensfreude und/oder dem übermäßigen Konsum von süßer zu fettigen Speisen.

Beschwerden einer Kapha-Störung:

  • Völlegefühl, Neigung zu Dickleibigkeit, Adipositas (Fettsucht)
  • Wasseransammlungen, Neigung zu Ödemen
  • Trägheit, chronische Müdigkeit, übermäßiges Schlafbedürfnis
  • ungewöhnlich starke Schleimbildung in Bronchien, Atemwegen, Stirn- und Nebenhöhlen
  • Antriebslosigkeit, Lebensunmut, Schwermut bis zur Depression

Kapha-Erkrankungen:
Adipositas (Fettsucht), zu hoher Cholesterinspiegel, Zysten, Ekzeme, Tumore, Diabetes.

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Claudia Verde ist Autorin und Meditations-Lehrerin, Coach für Ernährung und ganzheitliche Lebensführung.
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    Das indische Geburtshoroskop oder Kreis der Wiedergeburt, (Janma Kundali) mit seinen 12 Rashis (Zeichen) erlaubt sehr detaillierte Aussagen über verschiedene Lebensgebiete.

  • Körperübungen (Asanas)

    Asana ist ein Begriff aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt „Sitz“ und umschreibt die Körperhaltungen im Yoga. Asana bezeichnet eine spezifische Position, (überwiegend im Hatha-Yoga) die auf entspannte Weise vor allem auch über einen längeren Zeitraum hinweg gehalten werden kann. Asana gilt als die dritte Stufe des Raja-Yoga, der Königsdisziplin (auch Ashtanga-Yoga oder Kriya-Yoga) nach Patanjali.

  • Die Chakren

    Chakra ist ein Begriff aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt Rad oder Wirbel. Das Chakrasystem bezieht sich auf die sieben Energiezentren, durch die unserer gesamtes Sein, unser Energiezentrum und unser Bewusstsein „gespeist“ wird.

  • Atemübungen (Pranayama)

    Pranayama bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt so viel wie “Erweiterung von Prana (bzw. Atem)” oder “Erweiterung der Lebenskraft”. Die Ursprünge dieser yogischen Disziplin liegt im alten Indien.

  • Die Feueratmung

    Bei Kapalabhati oder der Feueratmung handelt es sich um eine hoch effiziente Atemübungen (auch als Pranayama oder Kriya bezeichnet), deren Wirkung unmittelbar spürbar wird. Kapala bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt Schädel und bhati Licht oder Glanz.