Empfehlungen für Pitta-Dosha | Ayurveda-United.de
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Empfehlungen für Pitta-Dosha

Für einen Pittakonstitutionstypen ist es vor allem wichtig, Alkohol, Tabak, übermäßige Sonneneinstrahlung, Hitze im allgemeinen, zu scharf gewürztes und frittiertes Essen und Überanstrengung zu vermeiden. Wählen Sie frisches Gemüse und wässriges, süßes Obst wie Kirschen, Melonen, Mangos, Gurken und Avocados. Wegen der grundsätzlich großen Hitze im Körper sowie einem sehr stark ausgeprägten Verdauungsfeuer ist Rohkost und Gemüse mit kühlenden Qualitäten für Pittas perfekt geeignet. Vor allem Rucola (wenn nicht zu scharf), Löwenzahn, Grünkohl sind perfekt.

Falls Pitta im Ungleichgewicht ist werden negative Emotionen verstärkt, Unzufriedenheit und eine nervöse Gereiztheit und Überspanntheit überwiegen. Der Körper übersäuert und die Leber als Sitz von Pitta wird belastet und geschwächt.

Pitta sollte grundsätzlich bemüht sein, Konflikte zu vermeiden da dies Pitta zusätzlich anheizt. Kultivieren Sie stattdessen Tugenden wie Selbstkontrolle, Großzügigkeit, Nächstenliebe, Ehrlichkeit und Freundlichkeit und Dankbarkeitsübungen.

Für Pitta-Menschen ist es wichtig, starke Sonneneinstrahlung zu meiden, da Sonne zu viel Hitze überträgt und folglich Pitta in hohem Maße erhöht. Das gleiche gilt für Saunagänge und zu scharf gewürzte Speisen. Beim Saunagang sollte die trockene Variante bevorzugt werden, die Betonung muss auf der ausgedehnten und intensiven Abkühlphase liegen. Frittierte Lebensmittel, Alkohol, Tabak, Überanstrengung und Überhitzung sind grundsätzlich zu vermeiden, obwohl die Pitta-Konstitution über sportliche Aktivitäten übermäßiges Pitta “ableiten” kann und intensiv Sport betreiben sollte.

Pitta-Menschen brauchen bei anstrengenden und kompetitiven Sportarten klare und konkrete Anweisungen und einen Trainer, der der Neigung von Pitta nach Leistung und Herausforderung respektiert.

Bei Pitta-Störungen äußert sich überschießendes Pitta häufig durch übertriebenen Ehrgeiz im sportlichen Bereich. Vor allem Sportarten wie Joggen, Waldläufe, Klettern und Schwimmen sind sehr zu empfehlen. Doch auch hier muss das Sportprogramm wohlüberlegt dosiert werden, da Pitta-Menschen selten die eigenen Grenzen einschätzen können und Gefahr laufen, sich buchstäblich auszubrennen.

Schweißtreibende und dennoch ausgleichende und tief regenerierende Formen der Bewegung sind Hatha-Yoga, Ashtanga-Yoga, meditatives Tanzen und dynamische Meditation. Sie sind perfekt für die Pitta-Konstitution.

Wählen Sie ausschliesslich frisches Gemüse und Früchte, die wässrig und eher süß sind: vor allem Kirschen, Mangos, Gurken, Wassermelone, und Avocado. Dunkelgrüne Blattsalate wie Rucola, Löwenzahn und Grünkohl sind zu meiden.

Pitta-Menschen neigen bei hochschießendem Pitta zu negativen Emotionen wie Eifersucht, Wut, Hass, Feindseligkeit und Aggression, die in körperlicher Gewalt münden kann. Kultivieren Sie daher Tugenden wie Ehrlichkeit, Moral, Freundlichkeit, Großzügigkeit und Selbstkontrolle bezüglich Ihrer Emotionen. Meditieren Sie! Meditation besänftigt die Seele, unterstützt die Gedanken- und Gefühlskontrolle und macht Sie somit leistungsstärker, da weniger Energie verpufft bei unkoordinierten und unkontrollierten Gefühlsausbrüchen.

 

Pitta-Störungen

Pitta-Störungen entstehen zu viel Hitze, bzw durch zu viel Säure im Körper. Berufliche und private Überforderung, Stress, zu hohe Verantwortung, Konkurrenz- und Erfolgsdruck, Überlebens-und Existenzängste sowie übermäßiger Konsum von Alkohol, Fleisch, Nikotin, raffinierter Zucker, Milchprodukte, saure Lebensmittel bewirken zu hohes Pitta.

 

Beschwerden einer Pittastörung​

  • entzündliche Prozesse, unreine Haut, Hautrötung, Hautausschläge wie Psoriasis, Ekzeme, Neurodermitis
  • generelle Neigung zu Wutausbrüchen, Innere Anspannung, Ärger, Aggressionen und Ungeduld
    erhöhte Temperatur, ungewöhnlich starkem Schwitzen, unangenehmer Schweißgeruch
    Haarausfall
  • Schluckauf, saures Aufstossen, Sodbrennen, Reflux, Magenbeschwerden sowie häufige Durchfalle
    Kopfschmerzen, Migräne
  • Schwächung des Sehvermögens

Pitta-Krankheiten:
Fieber, Entzündungen, Migräne, Eiteransammlungen, entzündliche Arthritis und entzündliche Krankheiten der Leber und des Magen-Darm-Trakts.

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Claudia Verde ist Autorin und Meditations-Lehrerin, Coach für Ernährung und ganzheitliche Lebensführung.
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