Körperübungen (Asanas) | Ayurveda-United.de
45
post-template-default,single,single-post,postid-45,single-format-standard,bodega-core-1.0.0,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-3.1,smooth_scroll,wpb-js-composer js-comp-ver-6.0.5,vc_responsive

Körperübungen (Asanas)

Asana ist ein Begriff aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt „Sitz“ und umschreibt die Körperhaltungen im Yoga. Asana bezeichnet eine spezifische Position, (überwiegend im Hatha-Yoga) die auf entspannte Weise vor allem auch über einen längeren Zeitraum hinweg gehalten werden kann. Asana gilt als die dritte Stufe des Raja-Yoga, der Königsdisziplin (auch Ashtanga-Yoga oder Kriya-Yoga) nach Patanjali.

Neben zahlreichen physischen Vorteilen für die Gesundheit bewirken die verschiedenen Asanas den Einklang von Körper und Geist.

Asanas werden in zwei Gruppen aufgeteilt – Meditationshaltungen und Stellungen für Gesundheit und Kraft. In den Yogashastras werden vier wichtige Meditationsstellungen erwähnt: Padmasana, Siddhasana, Swastikasana und Sukhasana.

Es gäbe grundsätzlich Tausende von möglichen Asanas, doch nur 32 wurden für den Menschen als sinnvoll und nützlich erachtet.

 

Seit wann kennt man Asanas?

Im 2. Jahrhundert vor Chr. erwähnte Patanjali die Asana im Rahmen der Yoga Sutras zum ersten Mal und umschrieb damit zunächst die Körperhaltung in der Meditation, die Körperhaltungen jedoch als „Yoga Vyayam“. Dennoch etablierte sich die Bezeichnung Asana für die dynamischen Yoga-Positionen im Laufe Zeit im allgemeinen Sprachgebrauch.

Viele Asanas wurden aus den natürlichen Bewegungen und Körperhaltungen der Tiere abgeleitet und werden folglich als „Katze“, „Löwe“, „Hirsch“, „Tiger“, „Hase“ etc bezeichnet.

Wie wirken Asanas?

Asanas haben eine weitreichende Wirkung auf Körper, Geist und Seele.

Es ist essentiell, dass bei der Ausübung jeder einzelnen Asanas die Achtsamkeit, das bewusste Hineingehen, der ruhige und möglichst langgezogene Atem sowie das bewusste Halten und Auflösen der Körperhaltung eingehalten wird.

Asanas wirken sich konstruktiv auf die Muskulatur, Gelenke, das Herz-Kreislauf-System, Nerven und lymphatisches System sowie den Geist, der Psyche und der Chakren aus. Sie gelten als psychosomatische Übungen, die das seelische und mentale Gleichgewicht stärken, harmonisieren und stabilisieren sollen. Das Blut wird optimal mit Sauerstoff angereichert und die Ansammlung venösen Blutes reduziert. Das Gehirn wird gestärkt und das Gedächtnis verbessert…

ARTIKEL GEKÜRZT

Den vollständigen Artikel finden Sie auf yoga-united.de, dem Portal rund um Yoga.
» Weiter zum Artikel

  • Neuste Artikel
Claudia Verde ist Autorin und Meditations-Lehrerin, Coach und Beraterin für Ernährung und ganzheitliche Lebensführung.
  • Jyotish – die indische Astrologie der Veden und des Yogas

    Das indische Geburtshoroskop oder Kreis der Wiedergeburt, (Janma Kundali) mit seinen 12 Rashis (Zeichen) erlaubt sehr detaillierte Aussagen über verschiedene Lebensgebiete.

  • Körperübungen (Asanas)

    Asana ist ein Begriff aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt „Sitz“ und umschreibt die Körperhaltungen im Yoga. Asana bezeichnet eine spezifische Position, (überwiegend im Hatha-Yoga) die auf entspannte Weise vor allem auch über einen längeren Zeitraum hinweg gehalten werden kann. Asana gilt als die dritte Stufe des Raja-Yoga, der Königsdisziplin (auch Ashtanga-Yoga oder Kriya-Yoga) nach Patanjali.

  • Die Chakren

    Chakra ist ein Begriff aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt Rad oder Wirbel. Das Chakrasystem bezieht sich auf die sieben Energiezentren, durch die unserer gesamtes Sein, unser Energiezentrum und unser Bewusstsein „gespeist“ wird.

  • Atemübungen (Pranayama)

    Pranayama bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt so viel wie “Erweiterung von Prana (bzw. Atem)” oder “Erweiterung der Lebenskraft”. Die Ursprünge dieser yogischen Disziplin liegt im alten Indien.

  • Die Feueratmung

    Bei Kapalabhati oder der Feueratmung handelt es sich um eine hoch effiziente Atemübungen (auch als Pranayama oder Kriya bezeichnet), deren Wirkung unmittelbar spürbar wird. Kapala bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt Schädel und bhati Licht oder Glanz.

X