Ayurveda-United.de | Prakriti – der angeborene ayurvedische Konstitutionstyp
89
post-template-default,single,single-post,postid-89,single-format-standard,bodega-core-1.1,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-3.3,smooth_scroll,wpb-js-composer js-comp-ver-6.9.0,vc_responsive

Prakriti – der angeborene ayurvedische Konstitutionstyp

In der ayurvedischen Therapie ist es üblich, die Individualität jedes Menschen und dessen Doshaverteilung (Prakriti) zu betrachten um herauszufinden, was das Ungleichgewicht bzw. die Störungen der Konstitution (Vikriti) ausgelöst hat.

Als Prakriti bezeichnet man die Natur eines Individuums. Seine natürliche, angeborene Konstitution, die jedoch auch von Alter, Klima, Jahreszeit beeinflusst wird. Wer entsprechend dieser natürlichen Konstitution isst, lebt, arbeitet, schlafen geht, ruht und sich bewegt befindet sich im Gleichgewicht, im Einklang mit seiner Natur, im Einklang mit seinem Sinn und seiner Bestimmung, kann seine Potentiale und Fähigkeiten ideal ausleben. Doch auch ein zu intensives Verstärken der angelegten Doshas kann sich negativ auswirken und die Doshas verstärken sich anormal – was wiederum Vikriti, einer Störung hervorrufen kann.

Als Vikriti bezeichnet man den TATSÄCHLiCHEN,  aktuellen Zustand in dem man sich befindet, den man lebt und falls man von seiner natürlichen Dosha-Ausrichtung – Prakriti – abweicht. Falls sich Vikriti zu sehr von dieser Natur entfernt, können gesundheitliche Störungen, Krankheiten, Unruhe, Nervosität, Schlafstörungen, Müdigkeit und generelle Unzufriedenheit die Folge sein. Daher ermittelt ein gut ausgebildeter Ayurvedaarzt (Vaidya) zunächst eine ausführliche Konstitutionsdiagnose um eine exakte Bestimmung der aktuell vorherrschen Dosha-Verteilung zu ermitteln. Ziel ist es, das oder die überschießenden Dosha/s auszugleichen, bzw. zu reduzieren um den Menschen und den gesamten Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Mit Hilfe von spezieller Ernährung, angepasstem Lebenswandel, Entspannungsübungen, Yoga, Kräutern und therapeutischen Anwendungen ist man bemüht, erneut die ursprünglich angelegte, ausgeglichene Doshaverteilung zu erzielen.